Aufbaugymnasium

Die Privaten Gymnasien Schloss Buldern können aber mit einer weiteren Besonderheit aufwarten, dem sogenannten Aufbaugymnasium. Das Aufbaugymnasium ist ein Relikt aus der Zeit, in der der Wechsel von der Hauptschule oder der Realschule in eine gymnasiale Schulform schwierig war. 

Das Aufbaugymnasium beginnt erst mit der 7. Klasse und ist eine elegante Möglichkeit dem „Turbo-Abi“ zu entfliehen und mit insgesamt 13 Jahren zum Abitur zu kommen. Hier findet der Unterricht bis einschließlich der 10. Klasse im Klassenverbund statt. Anschließend erfolgt dann der Übergang in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe. Als Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe reicht die Versetzungsentscheidung in die 11. Klasse. Es gibt keine zentralen Abschlussprüfungen und man benötigt keinen bestimmten Notenschnitt. 

Da in der 7. Klasse die zweite Fremdsparache neu einsetzt, kann hier eine „falsche Wahl“ korrigiert werden. Es kann allerdings nur zwischen den Sprachen Latein und Französisch gewählt werden. Durch die ein Jahr länger dauernde Sekundarstufe I können sich insbesondere Schüler, denen das Turbo-Abi zu stressig ist oder die in dem einen oder anderen Fach Lücken aufweisen, in Ruhe auf die 3-jährige Oberstufe vorbereiten.

Schüler im Physikunterricht
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Schüler im Aufbaugymnasium

In 13 Jahren zum Abitur - eine Alternative zum G8-System

Die Schulform des Aufbaugymnasiums wurde in der Zeit geschaffen, als der Übergang von der Realschule bzw. Hauptschule (damals Volksschule) zum Gymnasium auf Grund der fehlenden Fremdsprache unmöglich war. Dies lag daran, dass am Gymnasium Latein bzw. Französisch neben Englisch Pflichtsprachen waren, an der Hauptschule (Volksschule) jedoch kein Englischunterricht vorgesehen war und in der Realschule keine zweite Fremdsprache verpflichtend unterrichtet wurde.

Die Schulform Aufbaugymnasium hat sich bis heute – wenn auch mit leicht geänderten Rahmenbedingungen – erfolgreich bewährt. 

Das Besondere des Aufbaugymnasiums ist, dass es erst mit der Klasse 7 einsetzt. Dabei orientiert sich der Englischunterricht am Niveau der ersten beiden Lernjahre der Hauptschule. Die zweite Fremdsprache (Französisch oder Latein) beginnt mit Klasse 7, während sie am grundständigen (normalen) Gymnasium bereits in Klasse 6 einsetzt. Die Inhalte der anderen Fächer orientieren sich im Wesentlichen an den Richtlinien der Sekundarstufe I des Gymnasiums des G9 – Systems.

Vorteile des Aufbaugymnasiums:

Das Aufbaugymnasium ermöglicht Schülern, die in den ersten Schuljahren „Lernlücken“ aufgebaut haben und dadurch in Schwierigkeiten geraten sind, nochmals  eine Art Neuanfang an einer weiterführenden Schule. Dadurch, dass der Englischunterricht auf dem Niveau des Hauptschulenglisch nach Klasse 6 aufbaut und der Unterricht in der zweiten Fremdsprache in Klasse 7 neu einsetzt, können Defizite aufgearbeitet werden. So entstehen Freiräume in Lernprozessen, die für andere Fächer genutzt werden können.

Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil besteht darin, dass das Aufbaugymnasium eine gymnasiale Schulform ist. Das bedeutet, am Ende der Klasse 10 wird ganz normal eine Versetzung ausgesprochen und die Schülerinnen und Schüler gehen ohne Qualifikationsvermerk (anders als bei Haupt-, Real- oder Gesamtschülern) in die gymnasiale Oberstufe über. Nach drei Jahren in der Oberstufe erreichen die Schülerinnen und Schüler die uneingeschränkte Hochschulreife. Die Schulzeit beträgt also insgesamt bis zum Abitur 13 Jahre. Da auf diese Weise ein Jahr länger bis zum Abitur im G8 - System zur Verfügung steht, ist die Lerndichte in den einzelnen Fächern im Aufbaugymnasium nicht so groß wie im G8 - System, das nach 12 Jahren zum Abitur führt.

Sollten Schülerinnen und Schüler nach der Grundschule eine Schulform gewählt haben, bei der die erste Fremdsprache nicht Englisch ist, sie aber gerne Englisch als erste Fremdsprache wählen würden, besteht die Möglichkeit, nach der Erprobungsstufe eine Korrektur durchzuführen, indem sie auf das Aufbaugymnasium wechseln, wo Englisch je als erste Fremdsprache unterrichtet wird.

Haupt-, Real- und Gesamtschüler/-innen haben, wenn sie unterfordert sind und deshalb die nicht für sie geeignete Schulform besuchen, die Möglichkeit, nach der Erprobungsstufe zum Aufbaugymnasium zu wechseln, da hier in der Regel aufgrund der oben geschilderten Konstellation der Übergang in eine gymnasiale Schulform problemloser ist als beim Wechsel auf ein grundständiges Gymnasium.

Ein weiterer Wechsel ist dann auch bis zur Klasse 9 für Realschülerinnen und Realschüler möglich, wenn diese dort im Wahlpflichtbereich Französisch belegt haben.

Das Aufbaugymnasium unterliegt nicht mehr den zentralen Abschlussprüfungen in der Klasse 10 zur Erlangung des mittleren Schulabschlusses. Die Schülerinnen und Schüler schreiben in der Jahrgangsstufe 10 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik eine zentrale Klassenarbeit. Zusammen mit den anderen Klassenarbeiten und der sonstigen Mitarbeit wird dann daraus die Gesamtnote gebildet. Deshalb ist im Aufbaugymnasium eine Nachprüfung in diesen Fächern möglich. Mit einer Versetzung gehen die Schülerinnen und Schüler, ohne Qualifikationsvermerk, in die Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe über. 

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